Welche Qualifikationen sollten sie mitbringen?

Berufliche Qualifikationen

Grundsätzlich richtet sich das Weiterbildungsangebot an alle Interessierten mit einer abgeschlossenen, oder demnächst abgeschlossenen, Berufsausbildung aus dem sozialen, therapeutischen, psychologischen, erzieherischen, pädagogischen oder rehabilitativen Bereich. 

Also z.B. an:

Ergo-/Physiotherapeuten, Logopäden, Kunsttherapeuten, Erzieher, Diplom-Pädagogen, Sozial-Pädagogen, Psychologen, Krankenschwestern / Pfleger / Heilerziehungspfleger/ Sozialarbeiter / etc., oder Personen mit einem abgeschlossenen sozialwissenschaftlichem, pädagogischem, psychologischem oder medizinischem Studium.

Sollten Sie Zweifel haben, ob Ihre Ausbildung dieser Anforderung entspricht kontaktieren Sie uns gerne persönlich.

Bei fehlender beruflicher Qualifikation kann die Institutsleitung Sonderzulassungen vornehmen. Dazu müssen ausreichende, eigene praktische Erfahrung in einem der Bereiche nachgewiesen werden. Geeignete Nachweise darüber sind vorab bei uns einzureichen.

Für Interessenten, die die erforderlichen Qualifikationen nicht mitbringen ist die Teilnahme dann möglich, wenn in einem Kurs noch Plätze frei sein sollten. Sie erhalten als Abschluss ein Zertifikat als "Fachassistent heilpädagogisches Reiten". Dieses Zertifikat befähigt Sie gemeinsam mit einem zertifizierten Reittherapeuten die Therapieeinheiten durchzuführen und diese sinnvoll und kompetent zu unterstützen.

Reiterliche Fähigkeiten

Fundierte, langjährige reiterliche Erfahrung und Erfahrung im Umgang mit Pferden sind für die Arbeit als Reittherapeut von großer Wichtigkeit. Diese Kenntnisse sind zu dokumentieren durch einen Lebenslauf, der die reiterliche Erfahrung ausführlich beschreibt. Um bei uns eine Weiterbildung zur Reittherapeutin beginnen zu können, benötigen Sie also nicht unbedingt ein FN-Abzeichen oder einen Trainerschein.

Sollten diese Nachweise vorhanden sein, werden sie natürlich anerkannt, aber sie sind wie gesagt nicht Voraussetzung. Es gibt in der Zwischenzeit so viele passionierte und engagierte Reiter, die keinerlei Turnierambitionen haben, aber mit ihren Pferden schon viel sinnvolle Arbeit gemacht haben, über jahrelange Erfahrung verfügen und Kurse besucht haben wie z.B. Bodenarbeit, Freiarbeit, etc.

Diese Reiter werden bei einer restriktiven auf Abzeichen fokussierten Betrachtung von der Teilnahme ausgeschlossen. Darum haben wir uns entschlossen, uns die reiterlichen Qualifikationen in Form eines Lebenslaufes beschreiben zu lassen. Zusätzlich wird ein persönliches Auswahlgespräch geführt. Im Zweifel können auch Video-Dokumentationen angefordert werden.

Die Ausbildungsleitung behält sich vor, das Vorhandensein der erforderlichen Kenntnisse im Zweifelsfall gemeinsam mit dem Bewerber zu klären.

Sonstige Voraussetzungen

  • Mindestalter 20 Jahre
  • Nachweis über die Teilnahme an einem Erste Hilfe Kurs (nicht älter als 3 Jahre). Dieser Kurs kann auch während der Ausbildung nachgeholt werden. Er muss allerdings vor der Zulassung zur Prüfung absolviert werden.

Sehr wichtig ist uns aber auch die eigene Einstellung. Die Arbeit als Reittherapeut ist für uns nicht "irgendein Beruf". Wir finden, dass das nötige "Herzblut" und viel Freude an der Arbeit mit den Klienten sowie mit dem Co-Trainer Pferd unbedingt erforderlich sind, um als Reittherapeut seiner Aufgabe gerecht zu werden.

Zulassungskriterien für Quereinsteiger

Bei fehlender beruflicher Qualifikation kann die Institutsleitung in Ausnahmefällen Sonderzulassungen vornehmen. Dazu müssen ausreichende eigene praktische Erfahrung in einem der Bereiche nachgewiesen werden. Geeignete Nachweise darüber sind vorab einzureichen.

Geeignete Nachweise können sein…

  • Praktikumsbescheinigungen
  • Bescheinigungen über ehrenamtliche Tätigkeiten
  • freiwilliges soziales Jahr, u. ä.

Sämtliche Bescheinigungen müssen Aufschluss geben über die Dauer der Tätigkeit, die innerhalb dieser Zeit ausgeführten/übertragenen Arbeiten, Name der Praktikumstelle, Name und Berufsbezeichnung der verantwortlichen Leitung.

Der Bewerber muss einen Lebenslauf einreichen, der die von ihm erworbenen Fähigkeiten genau beschreibt. Zusätzlich wird mit jedem Bewerber ein persönliches Auswahlgespräch geführt.

Entscheidungen über eine Zulassung zur Ausbildung werden von der Institutsleitung (Sabine Baumeister und Véronique Schmit) gemeinsam getroffen.

Quereinsteiger erhalten nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung ein Zertifikat als "Fachkraft für pferdegestützte Fördermaßnahmen".

Für Interessenten, die die für einen Quereinstieg erforderlichen Qualifikationen nicht mitbringen ist die Teilnahme dann möglich, wenn in einem Kurs noch Plätze frei sein sollten. Sie erhalten als Abschluss ein Zertifikat als "Fachassistent heilpädagogisches Reiten". Dieses Zertifikat befähigt sie Therapieeinheiten gemeinsam mit einer zertifizierten Fachkraft / ReittherapeutIn / ReitpädagogIn oder HippotherapeutIn durchzuführen und diese kompetent zu unterstützen.